Zusammen   rundlaufen

Ein digitaler Blick in die Zukunft

Maschinen und Anlagen sollen vor allem eins: störungsfrei laufen. Um Stillstände zu vermeiden, setzen Betreiber auf vorausschauende Wartung. First Sensor unterstützt Predictive Maintenance mit empfindlichen Neigungssensoren


80 Prozent

der Ausfallzeiten in der Industrie lassen sich durch bessere Planung vermeiden (ARC)


Condition Monitoring und Predictive Maintenance sind Schlagwörter, die im Umfeld von Industrie 4.0 häufiger zu hören sind. Was genau ist damit gemeint?

Condition Monitoring und Predictive Maintenance sind echte Kernkomponenten von Industrie 4.0. Sie nutzen Sensoren, um Informationen über den Zustand von Maschinen und Anlagen zu erhalten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Mit Condition Monitoring ist die in Echtzeit stattfindende Zustandskontrolle von Maschinen und Anlagen gemeint. Bei Predictive Maintenance, also der vorausschauenden Wartung, geht es hingegen um die konkrete Vorhersage von notwendigen Wartungseinsätzen. Basierend auf der Erfassung und Analyse großer Datenmengen – Stichwort Big Data – lassen sich Fehler frühzeitig erkennen, sodass Bauteile geplant ausgewechselt werden können, ohne den laufenden Betrieb zu stören.

Welche Sensoren werden typischerweise dafür eingesetzt?

Das kommt auf die jeweilige Anwendung an. Unsere MEMS-Inertialsensoren eignen sich beispielsweise dazu, strukturelle Veränderungen, Schädigungen und kritische Beanspruchungszustände zu detektieren. Sie sind in der Lage zu erkennen, ob unter einem zehn Meter langen Stahlträger an einem Ende ein Haar liegt oder nicht.

Windenergieanlagen

In der Industrie können Inertialsensoren als Teil des Instandhaltungskonzepts von Windenergieanlagen, die meist schwer erreichbar sind, eingesetzt werden. In Generatoren werden sie zur Erstellung von Vibrationsprofilen genutzt, um anhand dieser Werte die Leistung zu kontrollieren und Fehler wie Leckagen festzustellen. Auch in der Luft- und Raumfahrt sind Lösungen auf Basis solcher Sensoren gefragt. In Flugzeugen erfassen unsere Detektoren zum Beispiel die während des Flugs auftretende Verformung des Rumpfes. Denn um die hohe Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten, setzen Fluggesellschaften zu Recht auf ein umfassendes Monitoring ihrer Flotte.

Welche Herausforderungen gibt es, um im Kontext von Industrie 4.0 die Möglichkeiten der Sensorik noch besser zu nutzen?

In Zeiten einer immer flexibler werdenden Produktion, die hochautomatisiert arbeitet und Produktionsanlagen immer neu ausrichtet, spielt die Echtzeit-Datenübertragung eine extrem wichtige Rolle. Eine große Herausforderung ist deshalb, die verwendeten Geräte internettauglich zu machen und in das Internet of Things (IoT) einzuführen. Wir bieten unseren Kunden verschiedene kabellose Lösungen an, zum Beispiel über WLAN, ZigBee, Bluetooth oder künftig 5G. Als Mitglied des von Nokia ins Leben gerufenen Netzwerks ng Connect kooperieren wir zudem mit verschiedenen Organisationen bei der Digitalisierung von Industrie, Medizintechnik und Mobilität. 

Inertialsensor
Inertialsensoren

Die kapazitiven Neigungs- und Beschleunigungssensoren erkennen kleinste Lage- oder Beschleunigungsänderungen und eignen sich für Geo-Engineering, Zustandsüberwachung und Navigation.

Georg Laule
Sales Manager Solution bei der First Sensor AG, Berlin-Weißensee
T +49 30 924042-37
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