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Corporate Governance

Die First Sensor begrüßt den von der Regierungskommission vorgelegten und regelmäßig aktualisierten Deutschen Corporate Governance Kodex.

(Konzern-)Erklärung zur Unternehmensführung

Entsprechungserklärung zum Corporate Governance Kodex

Die Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG ist auf der Website der First Sensor AG im Bereich Investor Relations veröffentlicht.

Angaben zur Unternehmensführung

Als börsennotierte deutsche Aktiengesellschaft wird die Unternehmensführung der First Sensor AG in erster Linie durch das Aktiengesetz und die weiteren gesetzlichen Bestimmungen des Handels- und Gesellschaftsrechts sowie durch den Deutschen Corporate Governance Kodex bestimmt. Die Rechte und Pflichten der Organe (Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung) ergeben sich aus dem Gesetz und der Satzung.

Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Funktionen „Leitung“ und „Überwachung“ sind nach Gesetz und Satzung klar getrennt. Der Vorstand und der Aufsichtsrat bilden dieses duale Führungssystem der First Sensor AG. Sie sind den Interessen der Aktionäre und dem Wohle des Unternehmens verpflichtet und arbeiten mit dem Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes eng zusammen.

Der Vorstand

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung wird die First Sensor AG von drei Vorstandmitgliedern geführt. Der Aufsichtsrat der First Sensor AG hat Marcus Resch mit Wirkung zum 14. März 2020 für die Dauer bis zum 31.12.2022 zum Vorstand bestellt. Seit 2015 war Marcus Resch bei TE Connectivity beschäftigt, wo er ab 2018 aus Darmstadt und Lyon die Integration des „Entrelec“-Geschäfts von ABB leitete.

Mit Wirkung zum 20. April 2021 hat der Aufsichtsrat außerdem Sibylle Büttner, Director Operations, Business Unit Sensors, TE Connectivity Germany GmbH, und Robin Maly, Director Business Transformation, Business Unit Sensors, TE Connectivity Ltd., mit sofortiger Wirkung und für die Dauer von drei Jahren in den Vorstand bestellt. Frau Büttner ist seit 2021 für die Produktion an den First Sensor Solutions-Standorten verantwortlich. Herr Maly ist seit 2021 als Head of Business Transformation Teil des TE Sensors Senior Leadership Teams. Die Mitglieder des Vorstands nehmen keine Aufsichtsratsmandate und keine Nebentätigkeiten wahr.

Die Lebensläufe aller Vorstandsmitglieder sind auf der Internetseite der Gesellschaft abrufbar. 

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohl des Unternehmens eng zusammen. Der Vorstand entwickelt die Unternehmensstrategie, stimmt sie mit dem Aufsichtsrat ab, sorgt für ihre Umsetzung und erörtert regelmäßig mit dem Aufsichtsrat den Stand der Umsetzung. Des Weiteren ist er verantwortlich für die Jahres- und Mehrjahresplanung der Gesellschaft und die Erstellung der Jahres- und Konzernabschlüsse sowie des zusammengefassten Lageberichts der First Sensor AG und des Konzerns, der Halbjahresabschlüsse sowie der Quartalsmitteilungen. Der Vorstand sorgt außerdem für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für den Konzern relevanten Fragen der Strategie, der Unternehmensplanung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage, der Risikolage, des Risiko- und Qualitätsmanagements, die Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen sowie der unternehmensinternen Richtlinien und wirkt auf deren Einhaltung durch die Konzernunternehmen hin (Compliance). Bei wichtigen Anlässen, die erheblichen Einfluss auf die Gesellschaft haben können, wird der Aufsichtsrat unverzüglich informiert. Wesentliche Maßnahmen bedürfen nach näherer Maßgabe der Geschäftsordnung, die der Aufsichtsrat erlassen hat, der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so beschließt der Vorstand in der Regel in Sitzungen mit einfacher Mehrheit, soweit nicht das Gesetz eine größere Stimmenmehrheit vorschreibt. Über alle wesentlichen Maßnahmen entscheidet der Vorstand gemeinsam. Er koordiniert die Geschäftsbereiche sowie die Einhaltung der Berichtspflichten.

Der Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der First Sensor AG besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern, von denen vier als Vertreter der Anteilseigner auf der Hauptversammlung gewählt werden und zwei Mitglieder Vertreter der Beschäftigten sind.

Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand, überwacht ihn bei der Geschäftsführung und berät den Vorstand dabei. Den Rahmen für seine Tätigkeit ergibt sich aus dem Gesetz und der Satzung.

In regelmäßigen Abständen erörtert der Aufsichtsrat die Geschäftsentwicklung und Planung sowie die Strategie und deren Umsetzung. Er prüft den Jahres- und Konzernabschluss, den zusammengefassten Lagebericht der First Sensor AG und des Konzerns und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns. Er stellt den Jahresabschluss der First Sensor AG fest und billigt den Konzernabschluss, wobei die Ergebnisse der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers berücksichtigt werden. Der Aufsichtsrat beschließt über den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns und den Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung. Zudem befasst sich der Aufsichtsrat mit der Überwachung der Einhaltung von Rechtsvorschriften, behördlichen Regelungen und unternehmensinternen Richtlinien durch das Unternehmen (Compliance).

In den Aufgabenbereich des Aufsichtsrats fällt es weiterhin, die Mitglieder des Vorstands zu bestellen und ihre Ressorts festzulegen. Der Aufsichtsrat beschließt darüber hinaus das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder und setzt die konkrete Vergütung in Übereinstimmung mit dem System fest. Er legt die Zielvorgaben für die variable Vergütung und die jeweilige Gesamtvergütung für die einzelnen Vorstandsmitglieder fest und überprüft die Angemessenheit der Gesamtvergütung sowie regelmäßig das Vergütungssystem für den Vorstand. Wesentliche Vorstandsentscheidungen sind an die Zustimmung des Aufsichtsrats gebunden.

Der Aufsichtsrat tritt mindestens einmal im Kalendervierteljahr zusammen. Beschlüsse des Aufsichtsrats werden regelmäßig in Sitzungen gefasst und können nach näherer Maßgabe der Geschäftsordnung auch außerhalb einer Sitzung gefasst werden. Ist ein Tagesordnungspunkt nicht ordnungsgemäß angekündigt worden, darf hierüber nur abgestimmt werden, wenn vor der Beschlussfassung kein Mitglied des Aufsichtsrats widerspricht. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen, und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, sofern gesetzlich nicht anders bestimmt.

Zwischen Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft bestehen keine Berater- oder sonstigen Dienstleistungs- oder Werkverträge. Zwischen den Arbeitnehmervertretern und der Gesellschaft bestehen Arbeitsverträge.

Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit des Gremiums. Die Sitzungen des Aufsichtsrats werden von ihm oder bei seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter nach näherer Maßgabe der Satzung und der Geschäftsordnung einberufen und geleitet. Die Geschäftsordnung ist auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht.

Dem Vorsitzenden obliegt weiterhin die Niederschrift der Beschlüsse. Außerhalb der regulären Sitzungen steht er in einem kontinuierlichen Dialog mit dem Vorsitzenden des Vorstands, insbesondere über die Themen Strategie, Planung, Geschäftsentwicklung, Risikolage, Risikomanagement und Compliance. In angemessenem Rahmen ist der Aufsichtsratsvorsitzende zudem bereit, mit Investoren über aufsichtsratsspezifische Themen Gespräche zu führen. Für diesen Dialog haben Vorstand und Aufsichtsrat Leitsätze formuliert. Die Entscheidung über den Eintritt in einen konkreten Dialog trifft der Aufsichtsratsvorsitzende. Er kann weitere Aufsichtsratsmitglieder oder Mitglieder des Vorstands zum Gespräch hinzuziehen. Im Nachgang informiert er die Mitglieder des Aufsichtsrats und die Gesellschaft über diese Gespräche.

Der Aufsichtsrat tagt regelmäßig auch ohne den Vorstand. Er überprüft regelmäßig, wie wirksam er seine Aufgaben erfüllt. Die letzte umfangreiche Selbstbeurteilung fand im Geschäftsjahr 2020 statt. Vom Aufsichtsrat wurde ein Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte erlassen. Zustimmungspflichtige Geschäfte legt der Vorstand dem Aufsichtsrat in Form einer Beschlussvorlage zur Beratung und Genehmigung vor.

Neue Mitglieder des Aufsichtsrats können die Mitglieder des Vorstands und fachverantwortliche Führungskräfte zum Austausch über grundsätzliche und aktuelle Themen treffen und sich so einen Überblick über die relevanten Themen des Unternehmens verschaffen (»Onboarding«).


Aktionäre und Hauptversammlung

Die Aktionäre der First Sensor AG nehmen ihre Rechte in der Hauptversammlung der Gesellschaft wahr. Zum Vorsitz in der Hauptversammlung ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder ein von ihm bestimmtes anderes Aufsichtsratsmitglied berufen. Übernimmt der Vorsitzende des Aufsichtsrats den Vorsitz in der Hauptversammlung nicht und hat er kein anderes Aufsichtsratsmitglied zu seinem Vertreter bestimmt, so wählt der Aufsichtsrat den Vorsitzenden der Hauptversammlung. Wählbar sind auch Personen, die weder Aktionär noch Mitglied des Aufsichtsrats sind noch sonst dem Unternehmen angehören.

Die ordentliche Hauptversammlung findet einmal jährlich statt. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Anteilseigner können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung entweder selbst ausüben oder durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder durch einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben lassen. Der Vorstand ist außerdem ermächtigt vorzusehen, dass Aktionäre auch ohne Teilnahme an der Hauptversammlung ihre Stimme schriftlich oder im Wege elektronischer Kommunikation abgeben dürfen (Briefwahl). Auf der Webseite der Gesellschaft stehen den Aktionären frühzeitig alle Dokumente und Informationen zur Hauptversammlung zur Verfügung. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fragen zu diesen Dokumenten an Mitarbeiter des Bereichs Investor Relations zu stellen.

Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie eröffnete das C-19 AuswBekG die Möglichkeit, ordentliche Hauptversammlungen des Jahres 2020 ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten abzuhalten (virtuelle Hauptversammlung). Durch eine entsprechende Satzungsänderung wurde die Voraussetzung geschaffen, um auch zukünftig flexibel auf bestimmte Konstellationen reagieren zu können und die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft zu erhalten.

Erstmals wird auf der Hauptversammlung, die über die Abschlüsse des Geschäftsjahrs 2020 befindet, auch das Vergütungssystem für die Vorstandsbezüge den Anteilseignern zur Billigung vorgelegt. Der entsprechende Vergütungsbericht ist anschließend der Hauptversammlung 2022 zur Billigung vorzulegen


Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die First Sensor AG erstellt ihren Konzernjahresfinanzbericht gemäß den IFRS-Richtlinien. Die Erstellung des Jahresfinanzberichts der First Sensor AG erfolgt nach den Vorschriften des HGB. Konzern- und Jahresabschluss werden vom Vorstand aufgestellt und vom Abschlussprüfer geprüft. Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt durch Billigung durch den Aufsichtsrat. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt ebenfalls durch den Aufsichtsrat. Während des gesamten Prüfungsprozesses arbeitet der Aufsichtsrat eng mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer zusammen. Über alle für die Arbeit des Aufsichtsrats wichtigen Fragestellungen und Vorkommnisse, die sich während des Prüfprozesses ergeben, wird der Aufsichtsratsvorsitzende unverzüglich durch den Abschlussprüfer informiert.

Transparenz

Der Vorstand der First Sensor AG fühlt sich einer transparenten Kommunikation verpflichtet. Über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die Lage des Konzerns informiert die First Sensor AG sowohl Aktionäre, Analysten und Aktionärsvereinigungen als auch Medien und die interessierte Öffentlichkeit regelmäßig, umfassend und zeitnah. Hierbei werden alle Adressaten gleichzeitig und gleichberechtigt behandelt und die zu kommunizierenden kapitalmarktrelevanten Informationen in deutscher und englischer Sprache auch über die Website der First Sensor AG veröffentlicht. Hierzu zählen auch Veränderungen des Anteilsbesitzes an der First Sensor AG sowie Veränderungen des Aktienbesitzes von Organmitgliedern.

Angaben zu § 76 Absatz 4 und § 111 Absatz 5 und zur Zielerreichung

Der Vorstand der Gesellschaft hat eine Zielgröße für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands gemäß § 76 Abs. 4 AktG beschlossen. Bis zum 30. Juni 2022 soll der Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands eine Höhe von 20 Prozent erreicht haben. Die erste Ebene unterhalb des Vorstands umfasst 11 Führungskräfte, von denen drei weiblich sind. Damit wurde die Zielgröße mit 27,3 Prozent mehr als erfüllt. Die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands umfasst fünf Führungskräfte, von denen eine weiblich ist. Damit wurde die Zielgröße erreicht.

Der Aufsichtsrat hat auf Basis der Empfehlungen des DCGK und im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen ein Anforderungsprofil für Vorstandsmitglieder beschlossen, das auch die Anforderungen an die Diversität in diesem Gremium berücksichtigt. Zentrale Eignungskriterien bei der Auswahl von Kandidaten für die langfristige Nachfolgeplanung sind demnach die fachliche Qualifikation für das zu übernehmende Ressort, die Führungskompetenzen, die bisherigen Leistungen und die Branchenkenntnisse. Bei der Zusammensetzung des Vorstands achtet der Aufsichtsrat zusätzlich zur maßgeblichen fachlichen Qualifikation auf Vielfalt. Mittel- und langfristig strebte der Aufsichtsrat die Bestellung einer Frau im Vorstand der Gesellschaft an und hatte zur Vermeidung der Festlegung eines Ziels, dessen Erreichung der Aufsichtsrat mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln nicht für realistisch und für nicht im Unternehmensinteresse liegend sah, auf eine Zielgröße von 0 Prozent beschränkt. Mit der Bestellung von Sibylle Büttner ist nunmehr eine Frau Mitglied des Vorstands. Der Aufsichtsrat beachtet bei der Suche nach der Qualifikation neuer Vorstandsmitglieder zusätzlich zur maßgeblichen fachlichen Qualifikation auf Vielfalt. Die Altersgrenze für Vorstände orientiert sich am gesetzlichen Rentenalter.

Ein Diversitätskonzept für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, das beispielsweise Merkmale wie Alter, Geschlecht, Nationalität, Bildungs- oder Berufshintergrund berücksichtigt, wurde bisher nicht erstellt und verfolgt. Ein Mitglied des Aufsichtsrats ist weiblich, die Frauenquote beträgt somit 16,7 Prozent. Diese Quote soll auch zukünftig nicht unterschritten werden.

Beschreibung des Diversitätskonzepts

Diversität ist für ein international operierendes Unternehmen wie First Sensor zunehmend von Bedeutung. Das Unternehmen erachtet Vielfalt und Chancengleichheit als wichtige Grundsätze seines Arbeitsumfelds und hat dies auch in seinem Verhaltenskodex festgeschrieben: „First Sensor toleriert keinerlei Diskriminierung oder Belästigung im Arbeitsumfeld, sei es aufgrund von Alter, Behinderungen, Herkunft, Geschlecht, politischer Haltung, gewerkschaftlicher Betätigung, Weltanschauung, Rasse, Religion oder sexueller Orientierung. Wir dulden keinerlei Diskriminierung auf Basis dieser Eigenschaften, keine sexuelle Belästigung oder sonstige persönliche Angriffe auf einzelne Personen. Diese Grundsätze gelten sowohl für die interne Zusammenarbeit als auch für das Verhalten gegenüber externen Dritten. Entscheidungen bezüglich Personal, Lieferanten, Kunden, Geschäftspartnern etc. treffen wir ausschließlich auf der Basis sachgerechter Erwägungen, niemals aus anderen, sachfremden Motiven wie zum Beispiel Diskriminierung oder Zwang.“

Der Aufsichtsrat hat auf Basis der Empfehlungen des DCGK und im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen ein Anforderungsprofil für Vorstandsmitglieder beschlossen, das auch die Anforderungen an die Diversität in diesem Gremium berücksichtigt. Zentrale Eignungskriterien bei der Auswahl von Kandidaten für die langfristige Nachfolgeplanung sind demnach die fachliche Qualifikation für das zu übernehmende Ressort, die Führungskompetenzen, die bisherigen Leistungen und die Branchenkenntnisse. Bei der Zusammensetzung des Vorstands achtet der Aufsichtsrat zusätzlich zur maßgeblichen fachlichen Qualifikation auf Vielfalt. Mittel- und langfristig strebte der Aufsichtsrat die Bestellung einer Frau im Vorstand der Gesellschaft an und hatte zur Vermeidung der Festlegung eines Ziels, dessen Erreichung der Aufsichtsrat mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln nicht für realistisch und für nicht im Unternehmensinteresse liegend sah, auf eine Zielgröße von 0 Prozent beschränkt. Mit der Bestellung von Sibylle Büttner ist nunmehr eine Frau Mitglied des Vorstands. Der Aufsichtsrat beachtet bei der Suche nach der Qualifikation neuer Vorstandsmitglieder zusätzlich zur maßgeblichen fachlichen Qualifikation auf Vielfalt. 

Ein Diversitätskonzept für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, das beispielsweise Merkmale wie Alter, Geschlecht, Nationalität, Bildungs- oder Berufshintergrund berücksichtigt, wurde bisher nicht erstellt und verfolgt. Ein Mitglied des Aufsichtsrats ist weiblich, die Frauenquote beträgt somit 16,7 Prozent. Diese Quote soll auch zukünftig nicht unterschritten werden.

Compliance Management System

Compliance ist bei First Sensor ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Unternehmensführung. Um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorschriften und unternehmensspezifischen Grundsätze (Verhaltenskodex, Code of Conduct) eingehalten werden, wurde ein konzernweites Compliance Management System (CMS) eingerichtet. Die Grundzüge dieses Systems sind auf der Website der Gesellschaft in der Rubrik Unternehmensverantwortung, Compliance öffentlich zugänglich gemacht. Die Ziele des Compliance-Managements sind aus dem Unternehmensleitbild abgeleitet und definieren das gewünschte Verhalten und Handeln aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander, aber auch in den Beziehungen zu Kunden und Lieferanten als verlässlich, fair, ehrlich und verbindlich. Hinweise über Verstöße gegen unsere Grundsätze sowie sonstige Compliance-Vorgaben können von internen und externen Hinweisgebern vertraulich an den Compliance Officer oder gänzlich anonym an einen externen Ombudsmann gegeben werden. Dem Compliance Komitee obliegt es, eingehende Hinweise zu bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus überwacht es periodisch die Wirksamkeit des CMS und veranlasst erforderlichenfalls Änderungen. Verstöße des Vorstands gegen Compliance-Richtlinien führen zu einer unmittelbaren Information an den Aufsichtsrat.

Hinweis: Die Erklärung zur Unternehmensführung wurde am 30. April 2021 im Internet veröffentlicht; sie wird unterjährig nicht aktualisiert.

Download:
- Erklärung zur Unternehmensführung (PDF)
Unternehmen
Die First Sensor AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Sensorik und ist Teil von TE Connectivity. In diesem Wachstumsmarkt entwickeln und produzieren wir kundenspezifische Lösungen für die stetig zunehmende Zahl von Anwendungen in den Zielmärkten Industrial, Medical und Mobility. Dabei ist es unser Anspruch, den Herausforderungen der Zukunft mit unseren innovativen Sensorik-Technologien frühzeitig zu begegnen und sie zu lösen.
Investor Relations
Ziel unserer Investor-Relations-Aktivitäten ist es, Ihnen genau die Informationen zur Verfügung zu stellen, die Sie benötigen, um Aktionär der First Sensor AG zu werden oder zu bleiben. Durch Transparenz wollen wir Ihr Vertrauen in unsere Aktie als attraktiver Wachstumswert festigen. Außerdem tragen wir durch den kontinuierlichen und offenen Dialog zur angemessenen Bewertung des Unternehmens bei.
Tailored Solutions
Im Wachstumsmarkt Sensorik entwickelt und produziert First Sensor kundenspezifische Sensoren, Elektronikschaltungen, Baugruppen und komplexe Systeme für die stetig zunehmende Zahl von Anwendungen in den Zielmärkten Industrial, Medical und Mobility. Als Lösungsanbieter stellt das Unternehmen komplette Entwicklungsdienstleistungen vom Konzept und ersten Proof-of-Concept über die Prototypenentwicklung bis zur Serienreife zur Verfügung. First Sensor bietet ein breites Anwendungswissen, modernste Aufbau- und Verbindungstechniken und die Produktion in Reinräumen der ISO-Klassen 8 bis 5.
Kompetenzen
Im Wachstumsmarkt Sensorik entwickelt und produziert First Sensor kundenspezifische Sensoren, Elektronikschaltungen, Baugruppen und komplexe Systeme für die stetig zunehmende Zahl von Anwendungen in den Zielmärkten Industrial, Medical und Mobility. Als Lösungsanbieter stellt das Unternehmen komplette Entwicklungsdienstleistungen vom Konzept und ersten Proof-of-Concept über die Prototypenentwicklung bis zur Serienreife zur Verfügung. First Sensor bietet ein breites Anwendungswissen, modernste Aufbau- und Verbindungstechniken und die Produktion in Reinräumen der ISO-Klassen 8 bis 5.
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Innovation, Exzellenz, Nähe – das sind unsere Werte, unser Anspruch, unser Antrieb. Weniger ist keine Option. Unsere Sensorlösungen stehen für technische Innovationen und wirtschaftliches Wachstum. Denn sie sind die Basis zur Entwicklung und Nutzung von neuen Technologien in nahezu all unseren Lebensbereichen. Diese Zukunft wollen wir mit Ihnen gemeinsam gestalten.

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