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First Sensor arbeitet 2018 weiter an profitablem Wachstum

2018-03-22
  • Ergebnis 2017: 147,5 Mio. Euro Umsatz, 7,2 Prozent EBIT-Marge
  • Verwaltung will Dividende von 0,16 Euro je Aktie vorschlagen
  • Guidance 2018: Umsatz 150 – 160 Mio. Euro und EBIT-Marge 7-9 Prozent
  • CFO Dr. Mathias Gollwitzer bis 2022 berufen

Das Geschäftsjahr 2017 hat die First Sensor-Gruppe, weltweit führender Anbieter auf dem Gebiet der Sensorik, erfolgreich abgeschlossen. Wie bereits vorab gemeldet, belief sich der Umsatz auf 147,5 Mio. Euro und lag damit knapp 2 Prozent oberhalb der geplanten Spanne von 140 und 145 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT-Marge) erreichte aufgrund eines dynamischeren zweiten Halbjahrs schließlich 7,2 Prozent. Damit wurde die ursprünglich geplante Größenordnung von 5 bis 6 Prozent deutlich übertroffen.

„Das dritte Quartal 2017 hat gezeigt, dass First Sensor eine zweistellige Rendite erzielen kann“, sagt Dr. Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG. „Deshalb werden wir im Geschäftsjahr 2018 konsequent weiter an der Umsetzung unserer Strategie für profitables Wachstum arbeiten.“ Durch Maßnahmen entlang der fünf Säulen der Strategie bleiben das Erzeugen und Nutzen von Skalen sowie die Profitabilität im Fokus des Vorstands. „Die EBIT-Marge hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, auch die anderen Kennziffern wie Eigenkapitalquote und Cashflow können sich sehen lassen. Das zeigt, dass wir die richtigen Weichenstellungen vorgenommen haben“, so Dr. Mathias Gollwitzer, Finanzvorstand der First Sensor AG, dessen Vertrag für weitere vier Jahre verlängert wurde.

Erfolgreiche Ergebnisverbesserung 2017
Bei einem Umsatz von 147,5 Mio. Euro (VJ: 150,1 Mio. Euro) verbesserten sich nahezu alle wesentlichen Ergebniszahlen. Die Materialkostenquote sank von 48,2 auf 47,0 Prozent, so dass die Rohertragsmarge von 53,8 auf 56,0 Prozent stieg. Auch das operative Ergebnis EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verbesserte sich. Es stieg von 19,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 19,6 Mio. Euro. Damit erhöhte sich die Marge von 12,9 Prozent auf 13,3 Prozent. Bereinigt um die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte ergibt sich ein EBITA in Höhe von 12,8 Mio. Euro (VJ: 12,4 Mio. Euro), das entspricht einer Marge von 8,7 Prozent (VJ: 8,2 Prozent). Folglich verbesserte sich auch das Betriebsergebnis (EBIT), es betrug 10,6 Mio. Euro (VJ: 10,0 Mio. Euro) und stieg damit um 6,0 Prozent. Die EBIT-Marge erreichte 7,2 Prozent für das Gesamtjahr (VJ: 6,7 Prozent) und lag damit deutlich über der Guidance für das Geschäftsjahr 2017 (5 bis 6 Prozent). Aufgrund eines Sondereffekts infolge der vorzeitigen Auflösung von Devisentermingeschäften betrugen die Währungsgewinne und -verluste saldiert -1,6 Mio. Euro (VJ: 518 TEUR). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) reduzierte sich deshalb im Vergleich zum Vorjahr von 8,7 Mio. Euro auf 7,2 Mio. Euro. Nach Steuern wird für das Geschäftsjahr 2017 ein Konzernüberschuss in Höhe von 4,4 Mio. Euro ausgewiesen (VJ: 6,1 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,40 Euro je im Umlauf befindlicher Aktie (VJ: 0,57 Euro). Der Bilanzgewinn der First Sensor AG beläuft sich auf 4,1 Mio. Euro (VJ: 2,4 Mio. Euro). Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung daher die Ausschüttung einer Dividende von 0,16 Euro je Aktie vorschlagen. Das würde einer Ausschüttungssumme in Höhe von 1,6 Mio. Euro oder rund 40 Prozent des Bilanzgewinns der AG entsprechen.

Zielmärkte
First Sensor konzentriert sich auf drei Absatzmärkte: Industrial, Medical und Mobility. Der Absatz im Zielmarkt Industrial entwickelte sich 2017 positiv, hier konnte ein Wachstum um 3,6 Prozent auf 75,1 Mio. Euro (VJ: 72,5 Mio. Euro) realisiert werden. Nach dem Wachstumssprung um über 29 Prozent im Vorjahr führten Projektverzögerungen seitens einiger Kunden im Zielmarkt Medical im Geschäftsjahr 2017 zu einem Umsatzrückgang um 9,0 Prozent auf 27,9 Mio. Euro (VJ: 30,7 Mio. Euro). Im Zielmarkt Mobility betrug der Umsatz 44,5 Mio. Euro (VJ: 46,9 Mio. Euro). Hier konnte der im vergangenen Jahr ausgelaufene Großauftrag in einer Größenordnung von ca. 10 Mio. Euro weitgehend kompensiert werden.

Auftragseingang und Auftragsbestand
Nachdem der niedrigere Auftragsbestand zum Jahresauftakt 2017 eine Indikation für den zurückhaltenden Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr gegeben hatte, änderte sich das Bild im Jahresverlauf deutlich. Die Auftragseingänge erreichten insgesamt 163,7 Mio. Euro, das entspricht einem Anstieg um 23,1 Prozent. Der Auftragsbestand zum Jahresende belief sich auf 92,5 Mio. Euro und lag damit gut 10 Mio. Euro höher als vor Jahresfrist. Die Book-to-Bill Ratio verbesserte sich auf 1,11 und bietet eine gute Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018.

Bilanz und Cashflow
Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2017 auf 159,6 Mio. Euro (VJ: 154,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich infolge des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2017 um einen Prozentpunkt auf 51,3 Prozent. Die langfristigen Vermögenswerte stiegen durch das hohe Investitionsniveau. Im Bereich der immateriellen Vermögenswerte wirkten sich die Einführung einer einheitlichen ERP-Software, die Inbetriebnahme von Anlagen und neue Projekte im F&E-Bereich aus. Im Bereich der Sachanlagen betrafen die Investitionen neue Maschinen und Anlagen zur Erweiterung der Fertigungstiefe, für die Prozessverbesserungen und zur Kapazitätsausweitung, aber auch Ersatzinvestitionen. Das Working Capital verzeichnete einen Anstieg um knapp 1,9 Mio. Euro auf 37,5 Mio. Euro (VJ: 35,7 Mio. Euro). Das Gleiche gilt für das Capital employed, es stieg um 5,1 Mio. Euro auf 122,9 Mio. Euro. Dies hatte jedoch nur marginale Auswirkungen auf den ROCE, er erreichte 8,6 Prozent nach 8,5 Prozent im Vorjahr.

Der operative Cashflow hat sich im Geschäftsjahr 2017 leicht verringert und betrug 16,0 Mio. Euro (VJ: 16,6 Mio. Euro). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich wie angekündigt deutlich, nach 6,5 Mio. Euro im Vorjahr belief er sich auf 12,5 Mio. Euro. Der Free Cashflow fiel auch deshalb niedriger aus als im Vorjahr, er belief sich auf 3,5 Mio. Euro (VJ: 10,0 Mio. Euro). Die liquiden Mittel stiegen von 23,8 Mio. Euro auf 25,5 Mio. Euro. Die Liquiditätsausstattung des Konzerns ist damit unverändert komfortabel und ermöglicht bequem die Tilgung der am Jahresende fälligen Schuldscheintranche in Höhe von 12 Mio. Euro.

Mitarbeiter
Zum Stichtag 31. Dezember 2017 waren in der First Sensor-Gruppe insgesamt 798 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (FTE – full time equivalent, VJ: 804) und 31 Auszubildende beschäftigt (VJ: 33).

Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 150 und 160 Mio. Euro. Die EBIT-Marge soll mindestens 7 und bis zu 9 Prozent erreichen. „Aufgrund unserer Umstellung auf ein neues ERP-System zum Jahreswechsel hatten Kunden teilweise Lieferungen vorgezogen. Die Prognosegenauigkeit ist deshalb im ersten Quartal, das ja traditionell eher schwächer ausfällt, noch etwas eingeschränkt“, sagt Rothweiler und erwartet, dass sich der hohe Auftragsbestand in den kommenden Quartalen im Umsatz widerspiegelt. „Unsere Maßnahmen in Bezug auf Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen greifen und wir nähern uns Schritt für Schritt unserem Ziel, mittelfristig zweistellige Renditen zu erwirtschaften“, ergänzt Gollwitzer.

Mit der Strategie für profitables Wachstum hat der Vorstand die First Sensor-Gruppe auf eine erfolgreiche Zukunft ausgerichtet. Durch die Fokussierung auf die drei Zielmärkte, auf Schlüsselkunden und Schlüsselprodukte, auf die Vorwärtsintegration und die dynamischen Absatzregionen sowie Maßnahmen zur operativen Exzellenz soll das Wachstum der Gruppe realisiert werden, verbunden mit einer angemessenen Profitabilität. Mit dieser Strategie partizipiert das Unternehmen direkt an Trends wie Industrie 4.0, der Miniaturisierung der Medizintechnik oder dem autonomen Fahren. Sensorik ist deshalb eine Schlüsseltechnologie, die in vielen Anwendungen das Potenzial für einen Volumenmarkt hat.

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Unternehmen
Die First Sensor AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Sensorik. In diesem Wachstumsmarkt entwickeln und produzieren wir kundenspezifische Lösungen für die stetig zunehmende Zahl von Anwendungen in den Zielmärkten Industrial, Medical und Mobility. Dabei ist es unser Anspruch, den Herausforderungen der Zukunft mit unseren innovativen Sensorik-Technologien frühzeitig zu begegnen und sie zu lösen.
Investor Relations
Ziel unserer Investor-Relations-Aktivitäten ist es, Ihnen genau die Informationen zur Verfügung zu stellen, die Sie benötigen, um Aktionär der First Sensor AG zu werden oder zu bleiben. Durch Transparenz wollen wir Ihr Vertrauen in unsere Aktie als attraktiver Wachstumswert festigen. Außerdem tragen wir durch den kontinuierlichen und offenen Dialog zur angemessenen Bewertung des Unternehmens bei.
Tailored Solutions
Im Wachstumsmarkt Sensorik entwickelt und produziert First Sensor kundenspezifische Sensoren, Elektronikschaltungen, Baugruppen und komplexe Systeme für die stetig zunehmende Zahl von Anwendungen in den Zielmärkten Industrial, Medical und Mobility. Als Lösungsanbieter stellt das Unternehmen komplette Entwicklungsdienstleistungen vom Konzept und ersten Proof-of-Concept über die Prototypenentwicklung bis zur Serienreife zur Verfügung. First Sensor bietet ein breites Anwendungswissen, modernste Aufbau- und Verbindungstechniken und die Produktion in Reinräumen der ISO-Klassen 8 bis 5.
Kompetenzen
Im Wachstumsmarkt Sensorik entwickelt und produziert First Sensor kundenspezifische Sensoren, Elektronikschaltungen, Baugruppen und komplexe Systeme für die stetig zunehmende Zahl von Anwendungen in den Zielmärkten Industrial, Medical und Mobility. Als Lösungsanbieter stellt das Unternehmen komplette Entwicklungsdienstleistungen vom Konzept und ersten Proof-of-Concept über die Prototypenentwicklung bis zur Serienreife zur Verfügung. First Sensor bietet ein breites Anwendungswissen, modernste Aufbau- und Verbindungstechniken und die Produktion in Reinräumen der ISO-Klassen 8 bis 5.
Karriere
Innovation, Exzellenz, Nähe – das sind unsere Werte, unser Anspruch, unser Antrieb. Weniger ist keine Option. Unsere Sensorlösungen stehen für technische Innovationen und wirtschaftliches Wachstum. Denn sie sind die Basis zur Entwicklung und Nutzung von neuen Technologien in nahezu all unseren Lebensbereichen. Diese Zukunft wollen wir mit Ihnen gemeinsam gestalten.

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